Iris de Boor    Inspirationen



Womit fange ich an?


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Geboren in Berlin fand ich mein Zuhause im Mountainhome Studio von Anna Halprin am Tamalpa Institute in Kalifornien. Ihr Mann Laurence baute das Tanzstudio mit dem outdoor deck in den Hang des Berges Mt. Tamalpais hinein, nach dem sich das Institut
benannt hat. Der dort von ihrer Tochter Daria und Team gelehrte Tamalpa Life/Art Process® bot mir die Möglichkeit, auf schöpferische und heilsame Weise mit meinen Themen umzugehen.
Nach
intensiven Wochen der Forschungsarbeit auf allen Ebenen mit Bewegung, Farben und Worten hing an den hohen, in warmen Farben gehaltenen Wänden des Studios mein erstes lebensgroß gemaltes Selbstportrait. Die Performance zum Bild mit Tanz, Trompete und Texten wurde von den witnesses bezeugt. Sie war zugleich krönender Abschluss und Auftakt zur nächsten Reise...
Seitdem ist mir keine
bessere Arbeitsweise begegnet und sie begleitet mich sowohl in eigenen Prozessen als auch in der Arbeit mit anderen indoor und outdoor.

 


Anna Halprin ist mittlerweile, im Mai 2021, im Alter von 100 Jahren gestorben und ich bin froh, dass ich meinen Füßen nach San Francisco gefolgt bin und sie auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge, in Marin County am Fuße des Berges Mt. Tamalpais, kennengelernt habe!

Filmtipp: “Breath made visible“, Dokumentarfilm über Anna Halprins künstlerisches Leben



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Auch Unerwartetes kann Impulse setzen. Als ich mich in einem Bestattungsinstitut als Trompeterin vorstelle und meine Visitenkarte zeige - auf der Bewegung, Buchstaben, Bilder und Bühne zu lesen sind -, werde ich gefragt: Können Sie einen Sarg für uns bemalen?

Kann ich.
Und habe ich.
Der Sarg wurde dann nicht verkauft und ist seitdem meiner. Er war Teil einer Performance im KunstRaumChaos in Fürth.

                                                      Ode an das Leben

                                ich atme ein

                                  ich atme aus

                                das leben beginnt

 

                               ich atme ein

                                 ich atme aus

                                                                ein abschnitt endet

 

                               ich atme ein

                                  ich atme aus

                                                            ein neuer zyklus beginnt

 

                               ich atme ein

                                  ich atme aus

                              bis der letzte hauch

 

                               verschwindet  

 





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Beim Maskenprojekt mit Susanne Carl am Staatstheater Nürnberg zur Blauen Nacht entdecke ich meinen Pierrot wieder.








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Der Text Strom in der Wirbelsäule von Ute Manan Schiran hat mich nachhaltig beeindruckt. Ich performe ihn im Rahmen von "Rote Beete", einem FrauenTanzTheaterStück unter der Leitung von Anne de Vries.  









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Das Maskenprojekt "Vogel & Frei" von Susanne Carl und Irmela Bess gibt in Zeiten von Corona einen guten Ausblick!





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to be continued...


 

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